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Hausbauen aus der Sicht der Kinder

Lexikon

Dieses Lexikon soll Ihnen einen kurzen Überblick über die Begriffe des Bauens verschaffen. Wenn Ihnen noch ein Begriff in diesem Lexikon fehlt, können Sie uns dies gerne mit Hilfe unseres Kontaktformulars mitteilen.

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A 3 Glas

Wie schwer oder wie leicht ein Glas durchschlagen wird, gibt man in den sogenannten "Durchwurfshemmungsklassen" an. A3 Glas hat die höchste Durchwurfshemmung.

Abgeschlossenheitsbescheinigung

Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist eine Bescheinigung der öffentlichen Baubehörde darüber, dass eine Eigentumswohnung (oder Teileigentum) nach dem Wohnungseigentumsgesetz (WEG) baulich vollkommen von anderen Wohnungen und Räumen abgeschlossen ist. Die Wohnung muss über einen eigenen, abschließbaren Zugang verfügen und die Trennwände, die Decke und der Boden der Wohnung müssen den Schall- und Wärmeschutz gewährleisten. Weiterhin muss eine Küche oder eine Kochnische und ein Bad und WC vorhanden sein. Zu den abgeschlossenen Wohnungen können z.B. auch Räume wie Keller, Speicher oder dauerhaft markierte Stellplätze gehören.
Ohne die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist eine Aufteilung in Wohnungseigentum und die Anlage eigener Grundbuchblätter nicht möglich. Zu den abgeschlossenen Wohnungen können auch Räume wie Keller, Speicher oder dauerhaft markierte Stellplätze gehören.

Abseite

Wird vor dem Drempel oder Kniestock eine Wand gestellt, um die Dachschräge zu verkleinern, so wird die Fläche zwischen der gestellten Wand und der Außenwand als Abseite bezeichnet. 

Abstandsflächen

Als Abstandsflächen werden die Freiflächen zwischen der Außenwand eines Gebäudes und der Grundstücksgrenze bezeichnet, die durch das Bauordnungsrecht der Bundesländer in den Landesbauordnungen vorgeschrieben werden. Somit wird z.B. eine ausreichende Belichtung von Nachbargebäuden, ein Sozialabstand zwischen Nachbarn oder Brandschutz gewährleistet.

Absteckung

Vor Baubeginn wird durch Absteckung das zu erstellende Bauwerk auf das Grundstück übertragen und mit Pflöcken gekennzeichnet und gesichert. Diese Arbeiten, insbesondere wenn Abstände zu Grundstücksgrenzen einzuhalten sind, sollte immer ein öffentlich bestellter Vermessungsingenieur durchführen.

Activecare

Villeroy & Boch hat die keramische Glasur Activecare entwickelte. Activecare enthält eine geringe Menge antibakteriell wirkender Silberionen und vermeidet so die Vermehrung von Bakterien. Activecare schafft hygienische Sauberkeit und Sicherheit im ganzen Bad.

Ahrensburg

Die Schloßstadt Ahrensburg grenzt unmittelbar an den östlichen Rand der Hansestadt Hamburg.

Alleinauftrag

Der Alleinauftrag ist eine Auftragsform zwischen dem Eigentümer/Verkäufer einer Immobilie und dem anbietenden Makler über die Vermarktung dieser Immobilie. er Makler verpflichtet sich hierbei, intensiv für den Verkäufer tätig zu werden, im Gegensatz dazu gewährleistet und versichert der Verkäufer, keine anderen Makler einzuschalten. Es steht ihm jedoch frei, privat tätig zu werden. Siehe auch „Makleraufträge“.

Altlasten

Altlasten sind bestehende, entdeckte oder unentdeckte Schadstoffpotenziale eines Grundstücks wie z.B. Kontaminierung des Bodens durch eine stillgelegte Abfallbeseitigungsanlage.

Anliegerbescheinigung

Diese Bescheinigung gibt Auskunft über bereits gezahlte Erschließungs- und Kostenbeiträge und Kanalanschlußbeitrage eines Grundstücks und man erfährt, welche öffentlichen Lasten bzgl. einer Immobilie noch offen sind. Häufig verlangen die finanzierenden Kreditinstitute die Vorlage der Anliegerbescheinigung, die man beim zuständigen Ortsamt beantragen kann.

Architekt

Architekten befassen sich mit der wirtschaftlichen, technischen, gestalterischen und funktionalen Planung oder Errichtung von Gebäuden und Bauwerken. Ihre Kernkompetenz ist das über das Bauen hinausgehende Erstellen von Architektur.

Auflassung

Die Auflassung ist für jeden Immobilienverkauf erforderlich. Sie ist die dingliche Einigung zwischen dem Verkäufer und dem Käufer über die Umschreibung des Eigentums an einer Immobilie. Dies muss vor einem Notar erfolgen und meist ist die Auflassung Bestandteil des Kaufvertrages. Die Auflassung muss vor Eigentumsumschreibung dem Grundbuchamt angezeigt werden, damit der neue Eigentümer im Grundbuch eingetragen werden kann.

Auflassungsvormerkung

Die Auflassungsvormerkung ist eine Sicherheit für den Käufer einer Immobilie. Sie dient der Sicherung des Anspruchs auf Eigentumsübertragung im Grundbuch und wird in Abteilung II des Grundbuches zugunsten des Käufers eingetragen. Somit kann der Verkäufer nicht mehr über die Immobilie verfügen. Der Käufer wird so z.B. vor Zwischenverkauf oder weiteren Belastungen geschützt.

Aufteilungsplan

Der Aufteilungsplan ist eine behördlich bestätigte Bauzeichnung im Maßstab (mindestens) 1:100, in der das Sondereigentum und das Gemeinschaftseigentum ausgewiesen werden. Es wird festgelegt, welche Räume zu welchem Sondereigentum gehören, wo die Grenzen der im Sondereigentum stehenden Räume untereinander und ggü. dem gemeinschaftlichen Eigentum verlaufen. Jedes Sondereigentum wird farblich gekennzeichnet und mit einer Nummer versehen, alle Bereiche, die zu dem Sondereigentum gehören, sich jedoch nicht innerhalb der Wohnung befinden (z.B. Kellerräume), werden ebenfalls mit dieser Nummer gekennzeichnet. Der Aufteilungsplan umfasst Bauzeichnungen von allen Teilen des Gebäudes, Grundrisse alles Stockwerke, Schnitt- und Ansichtszeichnungen sowie einen Lageplan. Der Aufteilungsplan ist wesentliche Grundlage der Abgeschlossenheitsbescheinigung, die Teilungserklärung bezieht sich darauf und er ist somit notwendig, um Wohnungseigentum zu begründen.

Bankbürgschaft

Mit einer Bankbürgschaft verpflichtet sich eine Bank dem Gläubiger eines Schuldners gegenüber für die Verbindlichkeiten des Schuldners einzustehen, falls dieser seinen Verpflichtungen gegenüber dem Gläubiger, wie z.B. der Zahlung eines Geldbetrages, nicht nachkommt. Der Schuldner bezahlt der bürgschaftgebenden Bank Zinsen auf den verbürgten Betrag.

Bauabdichtung

Bauabdichtung meint die Imprägnierung eines Gebäudes gegen drückendes und nichtdrückendes Wasser. Diese Imprägnierung kann durch geeignete Dichtmittel wie Dichtmörtel, Isolierungen, Dichtschlämme, Anstriche oder Beschichtungen erreicht werden. Dem Begriff der Bauabdichtung verwandt ist der Begriff der "Gebäudeabdichtung". Die Gebäudeabdichtung umfaßt, zusätzlich zur Imprägnierung gegen Wasser und Feuchtigkeit, den Schutz vor Wind und Wärmeverlust.

Bauamt

Bauämter sind kommunale, Landes- oder Bundesämter bzw. Ämter einer anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaft, die sich mit Bauangelegenheiten beschäftigen. Man unterscheidt in Bauämter mit hoheitlichen Aufgaben und Bauämtern mit fiskalischen Aufgaben. Hoheitlich tätige Bauämter erteilen Baugenehmigungen und überprüfen auf Antrag die Vereinbarkeit von baulichen Anlagen mit den Vorschriften des öffentlichen Rechts. Bauämter können auch gegen so genannte Schwarzbauten einschreiten und ergreifen Maßnahmen zur allgemeinen Abwehr von Gefahren z.B. bei baufälligen Bauwerken.
Bauämter mit fiskalischen Aufgaben sind spezielle Bauämter, die in verschiedener Ausprägung die Bautätigkeit der jeweiligen Körperschaft, der sie unterstellt sind, übernehmen. Das beinhaltet z.B. den Bau von Schulen, und Verwaltungsgebäuden sowie Straßen und Kanälen einer Gemeinde. Zu den Bauämtern mit fiskalischen Tätigkeiten gehören auch andere öffentliche Baubehörden wie Straßenbauämter, Wasserwirtschaftsämter, Staatliche Hochbauämter oder Autobahndirektionen, die die Bautätigkeit in ihrem jeweiligen Sektor überwachen. Bauämter mit hoheitlichen Aufgaben Die Aufgaben und Befugnisse dieser Bauämter oder Bauaufsichtsbehörden, wie sie auch genannt werden, sind in der Bauordnung des jeweiligen Bundeslandes geregelt. Hoheitlich tätige Bauämter erteilen Baugenehmigungen und überprüfen auf Antrag die Vereinbarkeit von baulichen Anlagen mit den Vorschriften des öffentlichen Rechts. Bauämter können auch gegen so genannte Schwarzbauten einschreiten und ergreifen Maßnahmen zur allgemeinen Abwehr von Gefahren z.B. bei baufälligen Bauwerken.

Bauantrag

Mit dem Bauantrag leitet der Bauherr das Baugenehmigungsverfahren ein. Aus den einzelnen Landesbauordnungen ergibt sich, welche Unterlagen dem Bauantrag beizufügen sind. Im vereinfachten Genehmigungsverfahren gelten teilweise abweichende Vorschriften.

Baubeschreibung (BLB)

Baubeschreibung, auch Bauleistungsbeschreibung genannt und BLB abgekürzt, ist eine detaillierte Aufstellung über alle Ausstattungs- und Ausfertigungsmerkmale eines Bauvorhabens. Wichtige Inhalte der Baubeschreibung sind z.B. die Beschaffenheit der Wände und des Daches, Heizung, Art der Fenster, Erdarbeiten, e.t.c.. Sie gibt außerdem genaue Auskunft über die beim Bau verwendeten Materialen. Auf Grund ihrer Wichtigkeit für die Beurteilung der Qualität eines Gebäudes ist die Baubeschreibung auch ein wichtiger Bestandteil der Finanzierungsanfrage, des Weiteren ist sie dem Antrag auf Baugenehmigung beizufügen. 

Baubiologie

Baubiologie ist ein Hauptbegriff für die Lehre, Bauwerke durch die Anwendung geeigneter Erkenntnisse und Techniken umweltbewusst und schadstofffrei zu erstellen.

Baufenster

Die Baugenehmigung ist die Erlaubnis der Bauaufsichtsbehörde, dass Sie so bauen können wie beantragt und von einem Architekten oder Ingenieur in den Bauvorlagen beschrieben. Ein Antrag ist meist nötig. Für welche Bauvorhaben genau, das steht in der jeweiligen Landesbauordnung. Die Genehmigung ist zeitlich befristet, mit Auflagen verbunden und muss auf der Baustelle verfügbar sein.

Baufinanzierung

Die Baufnanzierung ist die langfristige Finanzierung von Bauvorhaben oder eines Immobilienerwerbs mit Hilfe eines oder verschiedener Finanzierungsbausteine.

Bauherr

Als Bauherr gilt, wer im eigenen Namen oder für eigene oder fremde Rechnung Bauvorhaben vorbereitet oder ausführt oder vorbereiten oder ausführen lässt. Er kann sowohl eine natürliche Person als auch eine juristische Person sein.

Baulast

Unter einer Baulast versteht man eine freiwillig übernommene öffentlich-rechtliche Verpflichtung des Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsichtbehörde. Gegenstand einer solchen Verpflichtung ist ein Verhalten, dass sich nicht bereits aus öffentlich-rechtlichen Vorschriften ergibt. Als Beispiel sei der Fall genannt, dass sich ein Grundstückseigentümer verpflichtet, den Nachbarn über sein Grundstück fahren zu lassen, ohne hierzu verpflichtet zu sein. Auf diese Weise wird es dem Nachbarn ermöglicht, der Baubehörde die ordnungsgemäße Erschließung seines Grundstücks (Zugang) nachzuweisen und damit eine Baugenehmigung zu erhalten.

Baulastenverzeichnis

Das Baulastenverzeichnis wird bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde geführt und kann dort eingesehen werden. Hervorzuheben ist, dass die im Baulastenverzeichnis eingetragenen Baulasten - anders als zum Beispiel eine privatrechtliche Grunddienstbarkeit - nicht in das Grundbuch eingetragen werden. Der Erwerber eines Baugrundstücks sollte sich daher niemals allein mit dem Blick in das Grundbuch begnügen, sondern zusätzlich das Baulastenverzeichnis konsultieren.

Bauleitung

Die Bauleitung ist zuständig für die Leitung einer Baustelle. Sie ist der Entscheidungsträger an und auf der Baustelle. Gleichzeitig stellt sie die Kommunikationsschnittstelle zwischen Bauherr, Bauträger und Trägern öffentlicher Ansprüche dar.

Bauphysik

Die Bauphysik ist eine Anwendung der Physik auf Bauten und Gebäude, wie z.B. der Schall- und Wärmeschutz.

Bauträger

Bauträger führen in eigenem Namen auf eigene Rechnung Baumaßnahmen auf eigenen Grundstücken durch. Erst nach oder während der Errichtung des Gebäudes erfolgt die Veräußerung der Grundstücke, der Gebäude oder einzelner Wohnungen. Bauherr ist also nicht der spätere Erwerber, sondern das Bauträgerunternehmen selbst. Da beim Kauf vom Bauträger auch Grundstücke übertragen werden, bedarf der Bauträgervertrag der notariellen Beurkundung.

Bauzeichnung

Die Bauzeichnung ist eine technische Zeichnung. Sie enthält statische Informationen für die Bauausführung und zeigt alle räumlichen Ausmaße und Materialien.

Bebauungsplan

Nach dem Baugesetzbuch (BauGB) sind die Gemeinden berechtigt und verpflichtet, Bauleitpläne aufzustellen. Es gibt zwei Arten von Bauleitplänen:

Der Flächennutzungsplan, der das gesamte Gemeindegebiet umfasst, für den Bürger aber noch keine verbindlichen Festsetzungen trifft (vgl. hierzu auch das Stichwort "Flächennutzungsplan"). Der Bebauungsplan, der aus dem Flächennutzungsplan entwickelt wird und sich auf Teile des Gemeindegebiets beschränkt. Er enthält für die Bürger und die Baubehörden verbindliche Festsetzungen und regelt, wie die Grundstücke bebaut werden können. Bebauungspläne sind grundsätzlich aus dem Flächennutzungsplan zu entwickeln; dies bedeutet, dass zwischen Bebauungsplan und Flächennutzungsplan kein wesentlicher inhaltlicher Widerspruch bestehen darf.Im Bebauungsplan können Festsetzungen erfolgen z. B. über die Art und das Maß der vorgesehenen baulichen Nutzung, über überbaubare Grundstücksflächen, die Stellung baulicher Anlagen, aber auch z. B. über öffentliche und private Grünflächen, Verkehrsflächen. Daneben können z. B. auch Regelungen über das Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und anderen Bepflanzungen getroffen werden. Man unterscheidet zwischen dem qualifizierten, dem vorhabenbezogenen und dem einfachen Bebauungsplan.

Beleihungsgrenze

Die Beleihungsgrenze wird prozentual ausgedrückt und gibt an bis zu welcher Grenze Kreditinstitute Immobilien finanzieren. Die Beleihungsgrenze für erststellige Hypothekendarlehen liegt in der Regel bei 60-80 % des Beleihungswertes.

Beleihungswert

Der Beleihungswert ist der in den Kreditrichtlinien des Kreditinstituts festgelegte Wert eines Hauses.

Bemusterung

Bei der Bemusterung legt der Bauherr gemeinsam mit dem Bauunternehmer die endgültige Ausstattung des zu bauenden Hauses anhand von Materialproben, wie z.B. von Fliesen, fest.

Bestandsschutz

Rechtlicher Schutz für bauliche Anlagen gegenüber nachträglichen staatlichen Anforderungen. Er ergibt sich aus der Eigentumsgarantie des Art. 14 Absatz 1 Grundgesetz (GG). Sie beinhaltet die Baufreiheit für Grundstücke. Bestehende Gebäude, die nach früher gültigem Recht rechtmäßig errichtet wurden, dürfen erhalten und weiter genutzt werden, auch wenn sie dem heute gültigem Baurecht nicht mehr entsprechen.
Voraussetzungen sind:

- Das Gebäude hat zum Zeitpunkt seiner Errichtung oder später dem materiellen Recht entsprochen.
- Die vorhandene Bebauung ist weiter funktionsgerecht nutzbar und damit als solche noch schutzwürdig.
-
Geschützt ist allein das fertiggestellte Bauwerk, nicht ein Bauvorhaben. Außerdem erfasst der Bestandsschutz nur das Bauwerk in seiner jetzigen Form, nicht aber qualitativ und quantitativ wesentliche Änderungen.
In den Bestandsschutz fallen dabei:

- Unterhaltungsmaßnahmen,
- Instandsetzungsmaßnahmen
- Modernisierungsmaßnahmen

Folgen des Bestandsschutzes:
- Eine erlassene Abrissverfügung ist rechtswidrig.
- Grundstückseigentümer haben Anspruch auf Genehmigung bestandserhaltender Maßnahmen, auch wenn diese nach einfachem Baurecht unzulässig sind (aktiver Bestandsschutz), soweit die Änderungen nur begrenzter und geringfügiger Art sind und zu keiner wesentlichen Veränderung des ursprünglichen Bestandes führen - die Identität des wiederhergestellten oder verbesserten mit dem ursprünglichen Bauwerk gewahrt bleibt.

In engen Grenzen ist sogar eine bauliche Erweiterung zulässig (übergreifende Bestandsschutz), nämlich wenn gleichzeitig:

- ein untrennbare Zusammenhang der Funktionen von Bestand und Neubau besteht.
- der Neubau nicht zu einer erheblichen Kapazitätserweiterung des Bestandes führt.
- der Schutz des vorhandenen Bestandes den Neubau gegenstandslos würde.

Nachträgliche Anforderungen an die bauliche Anlage dürfen nur gestellt werden, wenn diese zur Abwehr von Gefahren für Leben oder Gesundheit oder unzumutbarer Belästigungen von der Allgemeinheit oder der Nachbarschaft erforderlich sind.

Der Bestandsschutz endet:
- durch Funktionsverlust der Anlage.
- wenn der ursprüngliche Bestand in seiner Substanz nicht mehr vorhanden ist.
- wenn der Bestand über notwendige Unterhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen hinaus verändert wird
- mit der erkennbaren endgültigen Aufgabe einer Nutzung

Betriebskosten

Betriebskosten sind Kosten, die beim Eigentümer als Lasten des Grundstücks anfallen. Sie sind vom Eigentümer zu tragen. Das gilt grundsätzlich auch, wenn eine Immobilie vermietet worden ist. Allerdings wird meist im Mietvertrag vereinbart, dass der Mieter dem Vermieter die Nebenkosten zu erstatten hat. Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht die Möglichkeit vor, hierzu entweder Vorauszahlungen mit späterer Abrechnung zu vereinbaren oder eine angemessene Pauschale vorzusehen, mit der die Betriebskosten insgesamt abgegolten sind.

Beurkundung

Beurkundung bedeutet die Verkörperung einer im Rechtsverkehr zum Beweis bestimmten und geeigneten menschlichen Gedankenerklärung. Grundstückskaufverträge, Bauträgervertrag, die Bestellung eines Erbbaurechts sowie die Einräumung von Wohnungseigentum bedürfen der notariellen Beurkundung. Der Notar ist verpflichtet, die am Vertrag Beteiligten über die rechtliche Notarielle Tragweite des Geschäfts zu belehren und ihre Erklärungen klar und eindeutig in der Urkunde wiederzugeben.

Beurkundungspflicht

Die Beurkundungspflicht besagt, dass Grundstücksgeschäfte (damit auch der Grundstückskaufvertrag) generell notariell beurkundet werden müssen.

Bewertung

Bei Immobilien werden mehrere Wertbegriffe unterschieden. Der Verkehrswert ist der zum Bewertungsstichtag zur ermittelnde fiktive Preis, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr unter Außerachtlassung persönlicher oder ungewöhnlicher Umstände zu erzielen wäre. Dabei sind Grundstücksbeschaffenheit, rechtliche Gegebenheiten und die Lage auf dem Grundstücksmarkt zu berücksichtigen. Für die Ermittlung des Verkehrswertes einer Immobilie werden drei alternative Verfahren herangezogen, nämlich das Vergleichswert-, das Sachwert- und das Ertragswertverfahren.

Bodengutachten

Ein (qualifiziertes) Bodengutachten bedeutet, dass an 2 geplanten Hausecken mindestens 6 m tief gebohrt wurde, die Bodenbeschaffenheit analysiert wurde und eine Auswertung des Bodens über die gesamte Länge erfolgt ist. Darüber hinaus wurden der Wasserstand sowie die Baugrundverhältnisse ermittelt und die Gründungsart bestimmt. Ohne ein qualifiziertes Bodengutachten mit Gründungserklärung wird die Haftungskette schon vor Baubeginn unterbrochen und kann zum Haftungsausfall im Schadenfall für nachfolgende Beteiligte führen. Ein Bodengutachten macht lediglich ca. 0,3 %, der Gesamtkosten eines Bauvorhabens aus. Bauen ohne vorher erstelltes Bodengutachten wird seit dem Jahr 2007 als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Bodenrichtwert

Bodenrichtwerte werden im Rahmen der Wertermittlung von Immobilien herangezogen, um den Bodenwert zu ermitteln. Grundlage hierfür sind die amtlichen Kaufpreissammlungen, die die Gutachterausschüsse zu führen haben. Da der Bodenrichtwert nur ein Durchschnittswert aus einer Vielzahl von Transaktionen ist, muss der Wert anhand der Besonderheiten des Bewertungsobjektes angepasst werden.

Courtage

Die Courtage ist die Gebühr eines Maklers für die Vermittlung eines Kauf- oder Mietvertrages für eine Immobilie oder für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Kauf- oder Mietvertrages für eine Immobilie. Siehe auch Maklerprovision.

Dachgauben

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Dauernutzungsrecht

Das Dauernutzungsrecht gilt für nicht zu Wohnzwecken dienende Räume. Der Inhaber dieses Rechts ist befugt, diese Räume, die sich nicht in seinem Eigentum befinden, dauerhaft zu nutzen. Das Dauernutzungsrecht ist vererblich und veräußerlich, gibt das Recht zur Vermietung und Verpachtung und wird in das Grundbuch eingetragen.

Dauerwohnrecht

Das Dauerwohnrecht berechtigt den Inhaber eine bestimmte Wohnung eines Gebäudes zu Wohnzwecken zu nutzen, die sich nicht in seinem Eigentum befindet. Dieses Recht ist vererblich und veräußerlich, gibt das Recht zur Vermietung und Verpachtung und wird in das Grundbuch eingetragen.

DEKRA

Die DEKRA ist der Deutsche Kraftfahrzeug-Überwachungsverein und wurde 1925 gegründet. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit Sicherheitsprüfungen, Gutachtenwesen und der Zertifizierung von Fahrzeugen und technischen Anlagen.
Eine Überwachung Ihres Bauvorhabens durch die DEKRA stellt sicher, dass Maßtoleranzen eingehalten wurden und alle notwendigen Richtlinien bei der Erstellung Ihres Bauvorhabens eingehalten wurden.

» Zur DEKRA Real Estate Expertise Homepage

Denkmalschutz

Ziel des Denkmalschutzes ist, dafür zu sorgen, dass Kulturdenkmale dauerhaft erhalten und nicht verfälscht, beschädigt, beeinträchtigt oder zerstört werden.

Drempel

Der Begriff Drempel kommt aus der mittelhochdeutschen Sprache und heißt Schwelle. Im Bauwesen wird die Außenwand auf der Traufseite, die im Dachgeschoss über den Fußboden bis zum Dachansatz hinausragt, als Drempel bezeichnet. Auf dem Drempel wird die Dachkonstruktion aufgelegt. Die Drempelhöhe beeinflusst die Höhe eines Hauses und ist entscheidend für die nutzbare Fläche im Dachgeschoß. Der Zimmermann bezeichnet den Drempel als Kniestock. Wird vor dem Drempel eine Wand gestellt, um die Dachschräge zu verkleinern so wird die Fläche zwischen der gestellten Wand und der Außenwand als Abseite bezeichnet. 

Effektivzins

Der Effektivzins bezeichnet den nominalen Zinssatz eines Kredites plus Gebühren, Disagio und sonstigen Kosten einer Bank. Die echten Kosten!

Eigenbedarf

Eigenbedarf bedeutet, dass ein Vermieter seine vermiete Wohnung für sich, seine Familienangehörigen oder Mitglieder seines Haushalts (auch nichteheliche Lebenspartner oder Hausangestellte) benötigt. Eigenbedarf ist ein Kündigungsgrund von Seiten des Vermieters. Der Vermieter muss heutzutage ein berechtigtes Interesse an der Kündigung des Mietverhältnisses haben, was mit der Anmeldung des Eigenbedarfs gegeben ist.

Eigentumsumschreibung

Die Eigentumsumschreibung bezeichnet den tatsächlichen Übergang des Eigentums an einer Immobilie an den Käufer. Erst mit Eintragung im Grundbuch ist er auch Eigentümer. Nach der Beurkundung des Kaufvertrages und der Beibringung der erforderlichen Unterlagen wird beim Grundbuchamt der alte Eigentümer im Grundbuch gelöscht und der neue Eigentümer eingetragen.

Eigentümer

Eigentümer einer Immobilie ist derjenige, der tatsächlich im Grundbuch eingetragen ist.

Eigentümerversammlung

Die Eigentümerversammlung ist das oberste Beschluss-, Willensbildungs- und Selbstverwaltungsorgan der Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Rechtsgrundlage bildet das Wohnungseigentumsgesetz (WEG).Die Versammlung findet mindestens einmal im Jahr statt und wird vom Verwalter einberufen. Beschlossen wird z.B. über Sanierungsmaßnahmen am Gebäude. Siehe auch Wohnungseigentümerversammlung.

Einfriedung

Als Einfriedung bezeichnet man allgemein die Eingrenzung eines Grundstücks, das nur durch ein Tor betretbar ist. Der Begriff wird im speziellen für die Abgrenzung eines Grundstücks durch einen Zaun, eine freistehende Mauer oder eine Hecke genutzt.

Einheitswert

Für die Bemessung von Grundsteuer und Grundsteuer-Meßbetrag sowie der Vermögenssteuer festgesetzter Richtwert eines Grundstücks und Gebäudes. Das zuständige Finanzamt stellt den Einheitswert fest.

Einliegerwohnung

Als Einliegerwohnung bezeichnet man eine zusätzliche Wohnung in einem Einfamilienhaus. Sie ist deutlich kleiner als die Hauptwohnung und von ihr abgeschlossen. Die Einliegerwohnung verfügt über einen eigenen separaten Zugang, eine Kochgelegenheit, Bad/Dusche und WC. Sie soll sozusagen selbständig vermietbar sein.

Endenergie

Endenergie ist der für Endverbraucher nutzbare Teil des Energiegewinnungsprozesses, in dem die natürlich vorkommende Primärenergie umgewandelt und zu den Endabnehmern transportiert wird.

Energiepass

Der Energiepass ist ein Ausweis über die Energieeffizienz eines Gebäudes. Er gibt Auskunft über den Brennstoffbedarf für Heizung und Warmwasseraufbereitung und betrachtet hierbei die Wärmedämmung des Gebäudes und die Heizungsanlage. Durch den Energiepass soll ein besserer Vergleich von Immobilien und eine höhere Transparenz über die Betriebskosten ermöglicht werden. Weiterhin werden in dem Energieausweis auch Vorschläge für die Modernisierungen erläutert.

Erbbaurecht

Das Erbbaurecht ist das Recht, das dem Inhaber ermöglicht, auf einem fremden Grundstück ein Gebäude zu errichten und auch zu nutzen. Der Erbbauberechtigte wird Besitzer des Grundstückes und Eigentümer des sich auf dem Grundstück befindlichen Gebäudes - das Grundstück selbst bleibt im Eigentum des Erbbaugebers. Der Erbbauberechtigte zahlt dem Erbbaugeber hierfür einen bestimmten Betrag, den Erbpachtzins. Die Laufzeit eines Erbbaurechtes kann frei vereinbart werden, beträgt jedoch meist zwischen 50 und 99 Jahren. Das Erbbaurecht ist vererblich und veräußerlich.

Erbbauzins

Der Erbbauzins ist die regelmäßige Zahlung des Erbbaunehmers an den Erbbaugeber. Diese erfolgt regelmäßig in einer bestimmten Höhe, die meist im Erbbaurechtsvertrag festgehalten wird.

Erdwärme

Erdwärme ist die im oberen Teil der Erdkruste gespreicherte Energie. Sie rührt einerseits her von der Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung, andererseits aus radiaktioven Zerfallsprozessen und der Sonneneinstrahlung. Erdwärme kann zum Heizen und Kühlen und zur Erzeugung von elektrischem Strom genutzt werden. (siehe Erdwärmepumpe)

Erker

Der Erker ist ein Wandanbau, der sich über ein oder mehrere Geschosse erstrecken kann. Im Gegensatz zur Auslucht (Utlucht) steigt er nicht vom Boden auf, sondern wird von einer auskargenden Balkenlage oder Konsolen getragen. In den meisten Fällen ist der Erker in der Mitte des Hauses oder aber an den Ecken angebaut.

Erschließung

Unter Erschließung versteht man die baulichen Maßnahmen, die der Anbindung an das öffentliche Straßennetz und den Versorgungsträgern wie Wasser, Abwasser, Strom dienen. Weiterhin sind auch die Anlage von Grünanlagen oder Beleuchtungen gemeint. Man darf ein Grundstück erst dann bebauen, wenn es voll erschlossen ist.

Erstbezug

Der Erstbezug beschreibt den ersten Bezug einer Immobilie nach Fertigstellung, nach einer Komplettsanierung oder nach eines Aus- oder Umbaus.

Erwerbsnebenkosten

Die Erwerbsnebenkosten oder auch Ankaufsnebenkosten sind die Kosten, die zusätzlich zum Kaufpreis bei einem Immobilienkauf anfallen. Hierzu gehören die Grunderwerbsteuer mit 3,5 % bezogen auf den Kaufpreis, die Notar- und Gerichtskosten mit ca. 1,5 % auf den zu zahlenden Kaufpreis und ggf. die Maklercourtage in Höhe von 6,25 % inkl. MwSt. auf den Kaufpreis.

Exosé

Das Exposé ist die Darstellung einer Immobilie in Schriftform. Meist finden sich hier die groben Eckdaten wie beispielsweise die Wohnfläche oder die Zimmeranzahl und die näheren Angaben zu der Lage, der Ausstattung, des Gebäudes sowie Fotos und Grundrisse. Das Exposé wird auch Verkaufsaufgabe oder Offerte genannt.

Fenster

Ein Fenster ist eine Öffnung in einer Mauer eines Gebäudes, die dem Zweck dient, Licht oder Luft in einen Raum zu lassen und aus dem Raum hinaus- oder in den Raum hineinsehen zu können.

Fensterolive

 Siehe "Olive"

Firsthöhe

Firsthöhe ist die ab Oberkante Gelände bis zur Oberkante des Firstes gemessene Höhe. Der First oder Dachfirst ist die höchste Kante an einem geneigten Dach.

Flurkarte

Die Flurkarte enthält die parzellenscharfe Darstellung der Liegenschaften also aller Flurstücke und Gebäude. Außerdem werden Nutzungsartengrenzen (z.B. zwischen Wald und Wiese) und wichtige topografischen Gegenstände, wie Hochleitungsmasten, dargestellt.

Flurstück

Das Flurstück ist die kleinste vermessungstechnische Einheit der Katasterführung. Jedem Flurstück wird eine Flurstücknummer zugewiesen. Ein Flurstück darf nicht Flächen aus verschiedenen Grundstücken umfassen, jedoch kann ein Grundstück aus einem oder mehreren Flurstück(en) bestehen.

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan stellt die beabsichtigte städtebauliche Entwicklung einer Gemeinde dar. Er ist das Ergebnis eines grundsätzlichen politischen sowie fachlichen Planungsprozesses einer Gemeinde.

Gefahrenübergang

Mit dem Ausdruck Gefahrenübergang bezeichnet man im Schuldrecht den Zeitpunkt, zu dem das Risiko der Verschlechterung oder des Verlustes das Grundstück mit der Bausubstanz vom Verkäufer auf den Käufer übergeht.

Gemarkung

Die Gemarkung ist die größte vermessungstechnische Einheit der Katasterführung. Die zusammenhängenden Fluren eines Gebietes werden als Gemarkung bezeichnet. Eine Gemarkung ist das Gebiet einer Gemeinde. das Katasteramt führt für jede Gemarkung eine Gemarkungskarte.

Geschlossene Bauweise

Die geschlossene Bauweise lässt die Bebauung bis an die Grundstücksgrenzen in voller Breite zu.

GFZ, GRZ und BMZ

Das zulässige Maß der baulichen Ausnutzung eines Grundstücks ist in Deutschland durch das Baugesetzbuch geregelt. Die wesentlichen Kennziffern, die Aufschluß darüber geben, wieviel und wie auf einem Grundstück gebaut werden darf sind: GFZ (Geschoßflächenzahl), GRZ (Grundflächenzahl) und BMZ (Baumassenzahl). Die GFZ gibt an, wie hoch die Gesamtfläche aller Vollgeschoße im Verhältnis zur Grundstücksgröße sein darf. Die GRZ bestimmt, wie groß die Grundfläche eines Baukörpers im Verhältnis zur Größe des Grundstückes sein darf, das bebaut werden soll. Und die BMZ sagt aus, wieviel Bauvolumen pro Quadratmeter Grundstücksfläche insgesamt verbaut werden darf.

Grundbuchamt

Das Grundbuchamt ist eine Abteilung des Amtsgerichtes. Die Hauptaufgabe des Grundbuchamtes liegt in der Führung der Grundbücher und der Grundakten für alle im Amtsgerichtsbezirk liegenden Grundstücke.

Grundbuchauszug

Da das Grundbuch ein öffentliches Register ist, kann jeder, der ein berechtigtes Interesse darlegt, Einsicht in das Grundbuch und in die Urkunden nehmen, auf die sich die Grundbucheintragungen beziehen und er kann eine beglaubigte Abschrift (Kopie) aller zu einem einzelnen Grundstück bestehenden Grundbucheintragungen.

Grundbuchblatt

Für jedes Grundstück wird ein eigenes Grundbuchblatt angelegt, das mit einer laufenden Nummer versehen ist. Jedes Grundbuchblatt teilt sich auf in drei Bereiche:
die Aufschrift
das Bestandsverzeichnis
die drei Abteilungen (Abt. I, II, III)

Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die beim Erwerb eines Grundstücks anfällt. Sie beträgt in Hamburg 3,5% auf den Kaufpreis.

Grundfläche

Die Grundfläche eines Gebäudes wird im Bauwesen nach ihrer Verwendung gegliedert in Brutto- und Nettogrundfläche (BGF und NGF). das besagt zum einen die Gesamtgrundfläche mit dem Mauerwerk in der BGF. In der NGF muss das Mauerwerk in der Höhe von 15-20 % von der BGF abgezogen werden.

Grundriss

Der Grundriss ist eine zeichnerisch dargestellte und vereinfachte Abbildung des räumlichen Aufbaus einer Immobilie.

Grundschuld

Die Grundschuld (Grundpfandrecht) ist eine Belastung eines Grundstücks in der Weise, dass an den Grundschuldgläubiger eine bestimmte Geldsumme aus dem Grundstück zu zahlen ist. Die Grundschuld ist im vergleich zur Hypothek nicht vom Bestand einer Forderung abhängig, stellt aber eine unbedingte Zahlungsverpflichtung aus dem Grundstück dar. Die Grundschuld wird im Grundbuch eingetragen und von Kreditinstituten zur Darlehenssicherung genutzt.

Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine Steuer auf das Eigentum an Grundstücken und wird vierteljährlich erhoben.

Gutachterausschuss

Hier erhalten Sie Informationen über Antragsform, Bearbeitungsdauer und Kosten von: Gutachten über den Verkehrswert von bebauten und unbebauten Grundstücken sowie Eigentumswohnungen, Auskünfte aus der Kaufpreissammlung, Bodenrichtwertauskünfte, Auskünfte über sonstige Daten sowie Bodenrichtwertkarten und Grundstücksmarktberichte.

Hausbock

Der Hausbock (Hylotrupes bajulus) ist ein Vertreter der Bockkäfer (Cerambycidae) der Gattung Hylotrupes. Die Käfer legen ihre Eier in totem Nadelholz aber auch gerne in Gebäuden, hier besonders im Dachstuhl, ab. Sie kommen in der ganzen Paläarktis vor und wurden vom Menschen neben Nordamerika auch nach Südafrika und neuerdings sogar nach Australien verschleppt.
Als Voraussetzung für die Bekämpfung einer Schädigung durch die Larven des Hausbocks gilt die Feststellung einer Befallsaktivität. Dies stößt jedoch zumeist auf massive Schwierigkeiten: Bei der fachkundigen Begehung können gerade die versteckten Bereiche mit hoher Befallswahr-scheinlichkeit (Schichte in der Taupunktzone, Traufe etc.) z.B. durch Verbauungen nicht eingehend untersucht werden. Der aktive Befall des Hausbocks macht sich nicht zwangsweise durch Mehlauswurf bemerkbar und kann nur durch vereinzelt auftretende Geräusche, frische Ausflugslöcher oder Larvenfunde sicher belegt werden. Eventuelle Ausmehlungen deuten eher auf einen Befall durch parasitoide bzw. prädatorische Insekten hin, was wiederum ein sicherer Hinweis auf die Anwesenheit der Holzschädigenden Larven ist. Das Fehlen von Fraßgeräuschen kann jedoch auch auf die noch geringe Größe der Larve oder auf ein bestehendes Stadium der Verpuppung zurückgeführt werden. Das Fehlen frischer Ausflugslöcher kann seine Ursache in der verdeckten Lage oder einem noch nicht abgeschlossenen metamorphosichen Zyklus haben. Larvenfunde können oft nur durch Aufspaltung der betroffenen Hölzer sichtbar gemacht werden. Der Hausbock kann nach DIN 68800/4 mit folgenden Verfahren bekämpft werden:
Chemische Holzschädlingsbekämpfung durch Abbeilen und Imprägnieren der Oberflächen
Chemische Holzschädlingsbekämpfung durch druck- oder drucklose Injektionen
Heißluftverfahren
Begasung (z.B. Sulfuryldifluorid)
Sonderverfahren (Mikrowelle)
Am einfachsten läßt sich Hausbockbefall im Dachstuhl vermeiden, wenn der Dachstuhl aus Konstruktionsvollholz erstellt wird.

Hausschwamm

Der Echte Hausschwamm (Serpula lacrimans) ist ein holzzerstörender Pilz. Neben dem Braunen Kellerschwamm (Coniophora puteana) ist er ein Hauptverursacher für Schäden durch Schwammbefall in Gebäuden. Der Hausschwamm befällt bevorzugt verbautes Holz und benötigt ein feuchtes und nicht zu kühles Milieu zum Wachstum. Da nicht selten Guttationströpfchen auf ihm zu sehen sind, wird er auch oft Tränender Hausschwamm genannt.
Die Bekämpfung ist zwingend durch ein autorisiertes Fachunternehmen (Sachkundige) durchzuführen. Die DIN 68 800, Teil 4 (Holzschutz im Hochbau, Bekämpfung von Befall durch Insekten und Pilze) in Verbindung mit dem WTA-Merkblatt -Der Echte Hausschwamm- gibt Sanierungsempfehlungen. Die Überwachung dieser Arbeiten sollte ebenfalls durch einen Sachkundigen erfolgen.
Ein Befall mit Hausschwamm läßt sich durch die Verwendung von Konstruktionsvollholz vermeiden.

Hochwasser

Hochwasser wird der Zustand bei Gewässern genannt, bei dem der Wasserstand deutlich über dem normalen Pegelstand liegt. Hochwasser kann zur Gefahr für Gebäude werden.

Holzdrempel

Ein aus Holz gefertigter Drempel (im Gegensatz zum gemauerten Drempel). siehe "Drempel"

K-Wert

Der Wärmedurchgangskoeffizient, abgekürzt k, ist ein Maß für den Wärmestrom, der bei einer Temperaturdifferenz von 1 Kelvin durch ein 1 m² großes Bauteil fließt. Einheit: W/m2K. Aus dem k-Wert wurde im Zuge des europäischen Anpassung der U-Wert. 

Kamin

Der Kamin (abgeleitet vom lateinischen "caminus" für „Ofen“) dient auch heute noch zum Heizen von Wohnräumen. Ein Kamin wird in eine Wand eingemauert oder aus Eisenplatten eingebaut. Brennmaterial, wie z.B. Holz, wird auf einem innenliegenden Rost verbrannt. Verbrennungsgase, Ruß und Feinstaub entweichen in den angeschlossenen Schornstein. Der Begriff Kamin wird auch als Synonym für „Schornstein“ oder „Rauchfang“ verwendet.

Katasteramt

Vermessungsamt ist allgemein eine Bezeichnung für eine staatliche oder kommunale Behörde oder deren organisatorischen Teil, die Aufgaben des amtlichen Vermessungswesens wahrnimmt. Je nach Organisationsform in den einzelnen Ländern bezeichnet Vermessungsamt, Katasteramt oder Vermessungs- und Katasteramt die Behörde oder Organisationseinheit, die für Grundstücksvermessungen und die Führung des Liegenschaftskataster als amtliches Verzeichnis der Grundstücke zuständig ist. Mehrere Länder haben die bisherige Bezeichnung aufgehoben und andere Bezeichnungen gefunden.

Kaufvertrag

Der Kaufvertrag ist nach deutschem Schuldrecht ein gegenseitiger Vertrag, durch den sich der Verkäufer zur Übereignung und Übergabe der Kaufsache/ Grundstück und der Käufer zur Bezahlung des Kaufpreises (auch Kaufsumme genannt) und zur Abnahme der Kaufsache/ Grundstück verpflichtet (vgl. § 433BGB). Der Kaufvertrag stellt damit das schuldrechtliche Verpflichtungsgeschäft dar.
Der Grundstückskaufvertrag bedarf der notariellen Beurkundung.
Inhalt des Grundstückskaufvertrages:
Beteiligte am Grundstückskaufvertrag
Kaufgegenstand
Kaufpreis
Mängelhaftung des Verkäufers
Übergang von Besitz, Nutzen, Lasten und Gefahr
Kosten und Steuern
Auflassung und Grundbucheintragung

Keller

Der Keller eines Hauses besteht in der Regel aus mehreren Räumen unter der Erdoberfläche, die die Grundfläche des darüberliegenden Gebäudes ganz (Vollkeller) oder teilweise (Teilkeller) abbilden. Zweck des Kellers war ursprünglich die Lagerung von Lebensmitteln in kühler Umgebung, da ein Keller eine gleichmäßigere Temperatur aufweist als ein überirdisches Bauwerk. Das Fundament eines Kellers wird aus Stahlbeton, die Wände ebenfalls aus Beton hergestellt oder gemauert. Modern ist es, die Kellerwände aus wasserundurchlässigem Beton zu fertigen ("Weiße Wanne").

Kniestock

Der Zimmermann bezeichnet den Drempel als Kniestock. Es ist der Teil der Außenwand auf der Traufseite, die im Dachgeschoss über den Fußboden, bis zum Dachansatz hinausragt. Wird vor dem Drempel eine Wand gestellt, um die Dachschräge zu verkleinern so wird die Fläche zwischen der gestellten Wand und der Außenwand, als Abseite bezeichnet. 

Kontrollierte Wohnungslüftung

Lüftung, und damit eine hygienisch einwandfreie Raumluft, ist eine Grundvoraussetzung für gesundes Wohnen.

Das Funktionsprinzip einer kontrollierten Wohnungslüftung ohne Wärmerückgewinnung (WRG):

Ein Ventilator erzeugt Unterdruck im Wohnbereich. Über Öffnungen (Zuluftventile) in der dichten Gebäudehülle, vorzugsweise in Wohn- und Schlafräumen, wird eine definierte Luftmenge angesaugt. Durch Abluftventile im Bad, Küche und WC (Entfeuchtung) gelangt der Luftstrom in die Vertikalverteilung und wird über Dach nach außen abgeführt.

Das Funktionsprinzip einer "Kontrollierten Wohnungslüftung" mit Wärmerückgewinnung (WRG), Beispiel Nr. 1

Bei einer Fensterlüftung sowie bei kontrollierter Wohnungslüftung ohne WRG wird die in der Wohnungsluft befindliche Energie nicht genutzt.
Hingegen bei der kontrollierten Wohnungslüftung mit WRG wird die in der Abluft befindliche Energie erneut genutzt. Außerdem wird der interne Wärmezuschuss von Beleuchtung, Personen und Haushaltsgeräten durch die WRG ebenfalls verwertet. Eine Abluftwärmepumpe ermöglicht die WRG und führt die aus der Abluft zurückgewonnene Energie dem Brauchwasser gegebenenfalls auch der Heizung zu.

Ein weiteres Funktionsprinzip einer "Kontrollierten Wohnungslüftung" mit Wärmerückgewinnung (WRG).

Ein Zentralgerät ist da praktisch das Herz der Anlage. Es filtert die Zuluft und Abluft und führt diese mittels Ventilatoren in das Gebäude. Dabei kümmert sich ein Kreuzgegenstromwärmetauscher um die Wärmerückgewinnung. Er entzieht der Abluft Wärme und erwärmt damit die einströmende Außenluft. Der Wärmetausch erfolgt zwischen warmer Abluft und kalter Außenluft dadurch, dass die Luftströme im Wärmetauscher - getrennt durch Wärmetauscherplatten - aneinander vorbeiströmen. Damit schafft der Wärmetauscher 94% Wärmerückgewinnung. das bedeutet eine mögliche Heizkosteneinsparung von 30 - 50%.

KS- Kalksandstein

Kalksandsteine sind künstliche Mauersteine und werden aus Calciumoxid (Branntkalk) und Sand hergestellt. Sie werden im Verhältnis 1 zu 12 gemischt und unter Zugabe von Wasser hergestellt. Der KS Stein wird bei Temperaturen von ca. 200 °C unter Sattdampfdruck gehärtet. Der Kalksandstein verfügt über hervorragende Schall- und Festigkeitseigenschaften.

Künstliche Steine

Künstliche Steine sind von Menschen hergestellte Steine. Im Bauwesen sind dies Kalksandstein und Leichbetonsteine, Mauerziegel, Klinker sowie Gas- und Schaumbetonsteine. Bei der Herstellung von Klinkern werden Ton, Lehm, Sand, Wasser sowie diverse Zuschlagsstoffe wie Farbpigmente vermischt, gepreßt und gebrannt. Die Steine sind je nach Brenntemperatur Klinker oder Ziegel.

Lasten

In Abteilung II des Grundbuches werden Lasten und Beschränkungen mit Ausnahme der Grundpfandrechte eingetragen. Zu den möglichen Belastungen eines Grundstücks gehören Dienstbarkeiten, Erbbaurechte, Reallasten und Vorkaufsrechte. Mögliche Beschränkungen des Grundstücks sind Verfügungsbeschränkungen des Eigentümers, die eine Belastung oder einen Verkauf des Grundstücks verhindern sollen. (z.B. Vermerk über Nacherbschaft, Vermerk über die Anordnung der Nachlassverwaltung). In Abteilung 2 wird auch die Auflassungsvormerkung eingetragen, die in Grundstückskaufverträgen zugunsten des Käufers vereinbart wird. Im weiteren werden in dieser Abteilung auch Veränderungen und Löschungen der eingetragenen Lasten und Beschränkungen vermerkt.

Leichtbeton

Leichtbeton ist nach den deutschen Normen ein Beton mit einer Trockenrohdichte von maximal 2000 kg/m³. Leichtbeton wird eingeteilt in die Rohdichteklassen 1,0 - 1,2 - 1,4 - 1,6 - 1,8 - 2,0. Diese entsprechen den Rohdichten zwischen 800 und 2000 kg/m³. Eine untere Gewichtsgrenze liegt technisch derzeit bei etwa 350 kg/m³. Die geringe Dichte ("leicht") im Vergleich zum Normalbeton ergibt sich durch die besondere Herstellung und unterschiedliche Leichtbetonzuschlagstoffe.

Liegenschaftszins

Der Liegenschaftszins findet Verwendung bei den verschiedenen Wertermittlungsverfahren für Immobilien, insbesondere bei den Varianten zum Ertragswertverfahren.

Löschungsbewilligung

Ein Grundstückseigentümer kann die Freigabe des Grundpfandrechtes verlangen, wenn er ein durch eine Hypothek oder Grundschuld gesichertes Darlehen zurückgezahlt hat. Zur Löschung des Grundpfandrechtes ist entweder eine Löschungsfähige Quittung oder aber eine Löschungsbewilligung erforderlich, die sich aber in ihrer Wirkung unterscheiden. Die Löschungsbewilligung ist eine Urkunde, mit der der Gläubiger die Löschung einer Hypothek oder Grundschuld im Grundbuch bewilligt. Mit dieser Löschungsbewilligung kann der Eigentümer diese Hypothek oder Grundschuld ausschließlich nur löschen lassen, jedoch besteht nicht die Möglichkeit diese auf sich umschreiben zu lassen. Im Vergleich dazu steht die Löschungsfähige Quittung. Dabei handelt es sich ebenfalls um eine Urkunde, mit welcher der Gläubiger bescheinigt, dass er wegen seiner Ansprüche aus einer Grundschuld oder wegen einer durch eine hypothekarisch gesicherten Forderung befriedigt ist. Mit der löschungsfähigen Quittung hat der Eigentümer die Möglichkeit, die Hypothek oder Grundschuld aus dem Grundbuch löschen zu lassen oder auf sich umschreiben zu lassen. siehe auch BGB § 875

Makler

Der Begriff des Maklers (früher Mäkler) bezeichnet in Deutschland den Vermittler einer Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen.

Maklervertrag

Es wird zwischen drei Arten von Maklerverträgen unterschieden· einfacher Maklerauftrag · Alleinauftrag · qualifizierter Alleinauftrag. Beim einfachen Maklerauftrag besteht gemäß der gesetzlichen Regelung keine Verpflichtung des Maklers zum Tätigwerden. Der Provisionsanspruch des Maklers entsteht allerdings nur im Erfolgsfall.Beim Alleinauftrag verzichtet der Auftraggeber des Maklers darauf, einen weiteren Makler zu beauftragen. Im Gegenzug verpflichtet sich der Makler zum Tätigwerden. Veräußert der Auftraggeber sein Objekt über einen anderen Makler, so muss er dennoch die mit dem Makler vereinbarte Provision zahlen. Der Alleinauftrag wird über eine feste Laufzeit vereinbart.Ein qualifizierter Alleinauftrag ist eine individuelle Vereinbarung (also nicht in Allgemeinen Geschäftsbedingungen). Hierin kann vereinbart werden, dass der Auftraggeber nicht berechtigt sein soll, das Objekt ohne Einschaltung des Maklers an eigene Interessenten zu verkaufen (Historischer Hinweis: Bis zum 31. Dezember 1998 war zumindest für den qualifizierten Alleinauftrag die Schriftform vorgeschrieben).Ein Maklervertrag kann formlos, sollte aber schriftlich abgeschlossen werden. In der Praxis kommt der Vertrag oft dadurch zustande, dass der Makler ein Exposé oder einen Objektnachweis zur Verfügung stellt und darin seine Provision angegeben ist. Der Interessent nimmt den Maklervertrag an, indem er einen Objektnachweis unterzeichnet, oder durch konkludentes Verhalten, wenn er sich das Objekt nachweisen lässt.

Mansarddachhaus

Ein Mansarddachhaus ist ein Haus, das ein Mansarddach hat. Das Mansarddach ist eine Dachform, bei der die Dachflächen einen Knick aufweisen, so daß das Dach im unteren Bereich wesentlich steiler ist als im oberen Bereich. Unter dem Dach entsteht so zusätzlicher Wohnraum für eine oder mehrere sogenannte "Mansarden".

Massivbau

Der Massivbau ist eine Baukonstruktion, bei der keine Trennung zwischen tragender und füllender Funktion besteht.

Massivhaus

Als Massivhaus werden alle Baukonstruktionen bezeichnet, die aus Mauerwerk, Beton, Stahlbeton oder Spannbeton hergestellt werden. Im Gegensatz hierzu steht der Leichtbau, bei dem andere Materialien verwendet werden wie zum Beispiel im Holzbau, Stahlbau oder Aluminiumbau. Ein weiteres Kennzeichen eines Massivhauses ist, dass bei ihm keine Trennung zwischen Bauteilen tragender und füllender Funktion besteht wie beispielsweise im Skelett- oder Fachwerksbau.

Niedrigenergiehaus

Niedrigenergiehäuser sind Gebäude mit einem verbesserten Wärmeschutz, durch z.B. Optimierung des Wärmeschutzes der Außenbauteile, Reduzierung von Wärmebrücken, Optimierung der passiven Solarenergienutzung, etc. Der Begriff Niedrigenergiehaus bezieht sich in erster Linie jedoch auf einen Verbrauchsstandard und beschreibt nicht eine spezielle Bauweise.

Notaranderkonto

Ein Notaranderkonto ist ein auf den Namen eines Notars eingerichtetes Treuhandkonto zur vorübergehenden Verwahrung von Fremdgeldern. Es ermöglicht eine vorzeitige Darlehensauszahlung zur Kaufpreisabwicklung, solange die zur Darlehenssicherung bestellte Grundschuld noch nicht im Grundbuch eingetragen ist.

Notarielle Beurkundung

Für bestimmte Rechtsgeschäfte, insbesondere für Grundstückskaufverträge und beispielsweise für die Belastung von Grundstücken mit bestimmten Rechten, sieht der Gesetzgeber zum Schutz der betroffenen Parteien eine Beurkundung durch den Notar vor. Der Notar bestätigt im Beurkundungsverfahren nicht nur die Identität der beteiligten Parteien und belehrt diese auch im Hinblick auf die rechtliche Tragweite des Geschäfts, sondern er gibt deren Erklärungen in der Niederschrift klar und unzweideutig wieder. Des weiteren hat er darauf zu achten, dass Irrtümer und Zweifel vermieden werden und keiner der Beteiligten aufgrund von Unerfahrenheit benachteiligt wird. Die notarielle Urkunde ist eine öffentliche Urkunde. (siehe BeurkG § 17) Die Nichtbeachtung der gesetzlich vorgeschriebenen Form führt in der Regel zur Nichtigkeit des Kaufvertrags. Die Kosten der notariellen Beurkundung trägt der Käufer, sofern dies vertraglich nicht anders vereinbart wurde.

Offene Bauweise

Die offene Bauweise ist dadurch gekennzeichnet, dass bei den Gebäuden seitliche Grenzabstände einzuhalten sind. Zur offenen Bauweise zählen neben Einzel- und Doppelhäusern auch Hausgruppen bis maximal 50 m Länge. Garagen und Stellplätze können dabei in der Regel an die Grenze gebaut werden.

Olive

Im Bauwesen wird der Fenstergriff Olive genannt. 

Pfette

Die Pfette (auch: Fette) ist ein parallel zum First verlaufender Holzbalken, auf dem die Sparren des Dachstuhls aufliegen.

Porenbeton

Mauersteine werden aus mehlfein gemahlenem Quarzsand mit den Bindemitteln Kalk, Zement sowie Wasser und einem Porenbildner homogen vermischt und in Gießformen gefüllt und bei ca. 100 Grad gebacken. Porenbeton verfügt über hervorragende Dämmeigenschaften.

Poroton

Die Ziegelsteine werden aus Ton geformt und bei 1200 Grad gebrand. Durch Einarbeitung von Stegen entstehen Lochsteine. Die Luftschichten in den Steinen dienen zur Wärmedämmung. Schon Moses sagte: "Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen!"

Pur Air WC

Villeroy & Boch hat das Pur Air WC entwickelt – ein WC der neuen Generation. Es geht aktiv und wirksam gegen die Gerüche, die bei der Toilettenbenutzung entstehen, vor. Dadurch werden Sie und Ihre Mitbewohner von den Gerüchen danach befreit. Eine wunderbare Erfindung in einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. 

Qualifizierter Alleinauftrag

Der Qualifizierte Alleinauftrag ist ein Vertrag zwischen dem Makler und dem Verkäufer einer Immobilie. Der Makler verpflichtet sich dabei zur fachgerechten und intensiven Bearbeitung, im Gegenzug dazu verweist der Verkäufer andere Makler und auch Interessenten an ihn. Der Privatverkauf wird ausgeschlossen.

Quick-Release

Quick-Release von Villeroy Boch ermöglicht, dass der WC-Sitze zur Reinigung problemlos abnehmen ist. Der WC-Sitz wird einfach nach oben abzogen und kann dadurch separat gründlich gereinigt werden. 

Rangstelle

Die Rangstelle gibt bei mehreren im Grundbuch eingetragenen Belastungen an, in welcher Reihenfolge die Gläubiger im Falle einer Zwangsvollstreckung aus dem Erlös der Pfandrechtverwertung befriedigt werden. Grundsätzlich muss das Recht im höheren Rang vor dem Recht im niedrigeren Rang in voller Höhe befriedigt werden.

Rangvorbehalt

Nach BGB § 881 kann sich der Eigentümer eines Grundstücks bei der Belastung desselbigen mit einem Recht die Befugnis vorbehalten, ein anderes, dem Umfang nach bestimmtes Recht mit dem Rang vor jenem Recht eintragen zu lassen. Der Rangvorbehalt sichert einem recht von Anfang an einen bestimmten Rang zu und schafft dadurch eine vom Gesetz abweichende Rangordnung. Der Rangvorbehalt ist im Grundbuch bei dem zurücktretenden recht einzutragen.

Raumordnung

Unter Raumordnung ist die planmäßige Ordnung, Entwicklung und Sicherung von größeren Gebietseinheiten (Regionen, Länder, Bundesgebiet) zur Gewährleistung der bestmöglichen Nutzung des Lebensraumes zu verstehen. Gesetzlich geregelt ist die Raumordnung in der Bundesrepublik Deutschland im Raumordnungsgesetz (ROG).

Reallast

Die Reallast ist die Belastung eines Grundstücks in der Weise, das an die begünstigte Person wiederkehrende Leistungen aus dem Grundstück zu entrichten sind z.B. Geldzahlungen, Leistungen in Form von Naturalien. Reallasten werden in Abteilung II (Lasten und Beschränkungen)des Grundbuchs eingetragen.

Rohbauland

Als Rohbauland bezeichnet man Flächen, die von der Gemeinde offiziell für eine bauliche Nutzung bestimmt, aber noch nicht erschlossen sind.

Rücktrittsrecht

Das Rücktritts- oder Rückabwicklungsrecht ist in dem Notarvertrag für den Immobilienkauf/ -verkauf verankert, und besagt, wenn z.B. innerhalb einer bestimmten Frist die z. Zt. noch vermietete Eigentumswohnung frei geliefert werden muss.

Salvatorische Klausel

Als Salvatorische Klausel wird in der Rechtssprache die Bestimmung („Klausel“) eines Vertrages bezeichnet, welche Rechtsfolgen eintreten sollen, wenn sich einzelne Vertragsbestandteile als unwirksam oder undurchführbar erweisen sollten oder sich herausstellt, dass der Vertrag Fragen nicht regelt, die eigentlich hätten geregelt werden müssen. Die Salvatorische Klausel hat den Zweck, einen teilweise unwirksamen oder undurchführbaren Vertrag, insbesondere aber den wirtschaftlichen Erfolg, den der Vertrag bewirken soll, so weit wie möglich aufrecht zu erhalten.

Schwarze Wanne

Eine "Schwarze Wanne" ist eine aus Bitumendickbeschichtung oder Kunststoffbahnen hergestellte Abdichtung des Kellers gegen drückendes oder nichtdrückendes Wasser. Diese Abdichtung wird in der Regel zusätzlich durch Perimeterdämmplatten oder Dränplatten (ähnlich wie Styroporplatten) geschützt. Die "schwarze Wanne" ist heute ein veraltetes Bauverfahren. Statt dessen werden heutzutage sogenannte "weiße Wannen" aus wasserundurchlässigem Beton hergestellt.

Soft-Closing

Soft-Closing von Villeroy & Boch, sorgt für das sanfte und geräuschlose schließen des WC Deckels. Wenn Sie den WC Deckel beim runter klappen loslassen schließt der Deckel sanft von allein ohne zu klappern. 

Sondereigentum

Beim Wohnungseigentum wird unterschieden zwischen Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum. Die Trennung und Abgrenzung von Sondereigentum und Gemeinschaftseigentum ist wichtig für z.B. Instandhaltung und Instandsetzung, bauliche Veränderungen, Lasten- und Kostenverteilung, Gebrauchs- und Nutzungsregelungen, Verkehrssicherungspflichten, Versicherungen u.s.w.

Sondernutzungsrechte

Das Sondernutzungsrecht stellt ein ausschließlich Nutzungs- und Gebrauchsrech an gemeinschaftlichen Flächen, Anlagen, und Einrichtungen dar, das einem oder einzelnen oder mehreren Wohnungseigentümern eingeräumt wird. Beispiel: Das Dachgeschoss gehört zum Gemeinschaftseigentum, die Nutzung (Sondernutzungsrecht) obliegt ausschließlich den Eigentümern der Wohnungen direkt unter dem Dachgeschoss. Durch die Einräumung eines Sondernutzungsrecht werden die übrigen Eigentümer von dem ihnen grundsätzlich zustehenden mitgebrauchsrecht am gemeinschaftlichem Eigentum ausgeschlossen.

Spaltlüftung

Bei der sogenannten "Spaltlüftung" wird ein Fenster nur zu einem gewissen Teil geöffnet. Bei den Standard-Dreh-Kipp-Fenstern wird in der Regel der Flügel gekippt. Durch die Spaltlüftung wird nur ein bedingter Luftaustausch erzielt. Dies ist für Raumklima und Mauerwerk dauerhaft nicht vorteilhaft. Eine "Stoß-" oder "Querlüftung", bei der es zu einem Luftaustausch in den Innenräumen kommt, ist effektiver und vorzuziehen.

Sparren

Ein Sparren ist das schräg aufliegendes Dachholz eines Dachstuhls.

Statiker

Der Statiker plant das Tragwerk eines Hauses und weist dessen Standsicherheit nach.
Die Tragwerksplanung richtet sich nach dem geltenden Bauordnungsrecht. Eine gute Tragwerksplanung bringt Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit eines Hauses während der vorgesehenen Lebensdauer mit den Forderungen nach Wirtschaftlichkeit und Ästhetik in Einklang.

Teileigentum

Als Teileigentum wird das Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes bezeichnet. Es steht immer in Verbindung mit einem Miteigentumsanteil an dem gemeinschaftlichen Eigentum, zu dem es gehört (wie Ladengeschäfte, Praxis- oder Kellerräume und häufig Garagen). Für das Teileigentum gelten die Vorschriften über das Wohnungseigentum entsprechend.

Teilungserklärung

Die Teilungserklärung wird in § 8 Wohnungseigentumsgesetz (WEG) geregelt. Danach handelt es sich um die Erklärung des Grundstückseigentümers gegenüber dem Grundbuchamt, dass das Eigentum an dem Grundstück in Miteigentumsanteile aufgeteilt ist, die mit Sondereigentum verbunden sind (= Wohneigentumsrechte).Mit der Teilungserklärung wird sachenrechtlich das Wohnungs- und Teileigentum begründet. (§ 2 WEG). Der Teilungserklärung ist zu entnehmen, welche Gebäudeteile in Sondereigentum stehen und welche Gemeinschaftseigentum sind. Ferner sind besondere Sondernutzungsrechte (z. B. Stellplätze) festgehalten. Die Teilungserklärung ist Voraussetzung für die Anlage der Wohnungsgrundbücher.

Traufe

"Traufe" ist die Kurzform von "Dachtraufe". Dachtraufe ist die Tropfkante am Dach eines Gebäudes. Hier fließt während eines Regens das gesammelte Wasser der Dachfläche ab. An der Traufe befindet sich daher meist eine Regenrinne.

Treppen

Eine Treppe ist ein aus Stufen gebildeter Auf- bzw. Abgang. Andere Bezeichnungen für Treppe sind: "Stiege", "Steige", "Tritt", "Staffel". Es gibt unzählige Arten von Treppen. Die häufigste Treppenform ist die der "eingestemmten Treppe". Bei dieser Form werden die Trittstufen zwischen zwei Seitenteile (z.B. aus Holz oder Mauerwerk oder Beton) eingebracht.

Trinkwasserverordnung

Die Trinkwasserverordnung (Abk. TrinkwV 2001) wurde in Deutschland am 21. Mai 2001, BGBl I 2001 S. 959ff novelliert. Die Trinkwasserverordnungen stellen eine Umsetzung der EG-Richtlinie über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch" in nationales Recht dar. In § 1 der dt. TrinkwV heißt es konkretisierend: "Zweck der Verordnung ist es, die menschliche Gesundheit vor den nachteiligen Einflüssen, die sich aus der Verunreinigung von Wasser ergeben, das für den menschlichen Gebrauch bestimmt ist, durch Gewährleistung seiner Genusstauglichkeit und Reinheit .... zu schützen."

Umbauter Raum

Der umbaute Raum beschreibt das Bauvolumen eines Baukörpers. Die Volumenberechnung erfolgt auf Basis des von den Außenmauern, vom Dach und von der Kellersohle (bei Gebäuden ohne Keller ab Geländeoberkante) umschlossenen Raums. Die Angaben zum umbauten Raum gehören zu den Objektunterlagen, die bei der Darlehensbeantragung und bei der Stellung des Bauantrages unbedingt erforderlich.

Unbedenklichkeitsbescheinigung

Nach dem Grunderwerbsteuergesetz ist beim Erwerb eines bebauten oder unbebauten Grundstücks einmalig eine Grunderwerbsteuer zu zahlen. Gemäß § 22 Grunderwerbsteuergesetz (=GrEStG) dürfen Erwerber eines Grundstücks oder eines Erbbaurechtes erst dann in das Grundbuch als Eigentümer oder als Erbbauberechtigte eingetragen werden, wenn eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung des für die Besteuerung zuständigen Finanzamts vorgelegt wird. Mit dieser Bescheinigung bestätigt das Finanzamt, das der Grundbucheintragung keine steuerlichen Bedenken entgegenstehen. Die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird allerdings meist erst nach vollständiger Bezahlung der Grunderwerbsteuer erteilt.

Verblendsteine

Ein Verblendstein, auch "Verblender", ist der Stein, der für die Außenschale (Vormauer) eines zweischaligen Mauerwerks verwendet wird. Ein Verblendstein muss frostbeständig sein.

Verkehrswert

Der Verkehrswert auch Marktwert genannt, ist der Preis der zum Zeitpunkt der Ermittlung, für eine Immobilien oder ein Grundstück, zu erzielen wäre.

Vertrauen

Vertrauen ermöglicht Menschen intuitiv Entscheidungen zu treffen, wenn sie sich in Situationen befinden, die für sie unüberschaubar komplex und daher rational nicht verstehbar sind. Uns können Sie beruhigt Ihr Vertrauen schenken!

Vorkaufsrecht

Ein Vorkaufsrecht kann gesetzlicher oder vertraglicher Natur sein. Die gesetzlichen Vorkaufsrechte sind im Grundbuch eingetragen und ermöglichen z.B. Gemeinden oder Mietern unter bestimmten Umständen den Zugriff auf bestimmte Grundstücke.Das vertragliche Vorkaufsrecht bezüglich eines Grundstücks ist im BGB definiert. Dieses dingliche Vorkaufsrecht in ist in Abtlg. II im Grundbuch eingetragen und ermöglicht dem Begünstigten im Falle eines Verkaufs durch den Eigentümer in den Kaufvertrag mit einem Dritten zu den vereinbarten Bedingungen einzusteigen.
Das dingliche Vorkaufsrecht kann z.B. zugunsten einer oder mehrer Personen bestellt werden und entsteht durch Einigung und Eintragung ins Grundbuch.

Vorstreckung

Der Abzweiger der Schmutz- und Regenwasserleitungen vom öffentl. Grund auf das private Baugrundstück. I.d.R. liegt die Vorstreckung ca. 2 m tief und wird benötigt, um das Gebäude an Schmutz- und Regenwasser anzuschließen.

Wegerecht

Das Wegerecht ist eine Grunddienstbarkeit, die dem Berechtigten die Befugnis zur Überfahrt über das belastete (dienende) Grundstück ermöglicht, sie muss im Grundbuch eingetragen sein.

Weiße Wanne

"Weiße Wanne" ist allgemein der Begriff für ein wasserdichtes Bauwerk. Im herkömmlichen Hochbau bezieht sich dieser Begriff aber zumeist auf den Keller. Außenwände, Bodenplatte und Decke einer "Weißen Wanne" werden mit wasserundurchlässigem Beton hergestellt, wodurch keine zusätzliche Abdichtungsschicht und zumeist auch keine Drainagen benötigt werden. Somit ergeben sich gegenüber der "Schwarzen Wanne" erhebliche Vorteile.

Wertermittlung

Sachverständige bedienen sich bei der Verkehrswertermittlung der Beurteilungskriterien der Wertermittlungsverordnung (WertV). Diese Verordnung über Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken basiert auf dem Baugesetzbuch. Die Wertermittlungsverordnung ist ein im Bundesgebiet einheitlich anerkanntes Kriterium zur Bewertung von Grundstücken. In der Wertermittlungsverordnung unterscheidet man dreiVerfahren: Vergleichswertverfahren, Sachwertverfahren, Ertragsverfahren.

Widerstandsklassen von Fenstern

WK 1 nach DIN EN V 1627 - 1630
4 Pilzkopfverriegelungen
Sicherheitsschließbleche in Stahl, verschraubt
Verbundsicherheitsglas, abschließbare Olive und
Aufbohrschutz empfohlen, aber keine Vorschrift.

WK 2 nach DIN EN V 1627 - 1630
Umlaufend Pilzkopfverriegelungen
Sicherheitsschließbleche in Stahl, verschraubt
Sicherheitsschließbleche beim Einbau druckfest hinterfüttert
Sicherheitsglas A3
Olive abschließbar
Aufbohrschutz
Glashalteleisten verschraubt oder verklebt.

WK 3 nach DIN EN V 1627 - 1630
Umlaufende Pilzkopfverriegelungen
Sicherheitsbleche in Stahl, verschraubt
Sicherheitsschließbleche beim Einbau druckfest hinterfüttert
Sicherheitsglas B1
Olive abschließbar
Aufbohrschutz
Glashalteleisten verschraubt oder verklebt.


Wintergarten

Ein Wintergarten ist ein Anbau an ein Gebäude, der größtenteils aus Glas oder Fenstern besteht. Durch die vielen Fenster ist der Wintergarten ein sehr heller Raum. Daher wird er gerne als Wohnraum genutzt, als Ess- oder Lesezimmer. Viele Pflanzen bleiben auch im Sommer im Wintergarten, das viele Grün dieser Pflanzen wirkt beruhigend auf die Hausbewohner.

WK 1

"WK 1" ist die Abkürzung für "Widerstandsklasse 1". Die Einbruchssicherheit beispielsweise einer Tür oder eines Fensters wird in sogenannten "Widerstandsklassen" angegeben. Bauteile der WK 1 weisen einen Grundschutz gegen Einbruch auf. siehe auch "WK 2" und "WK 3"

WK1

WK 1 nach DIN EN V 1627 - 1630
4 Pilzkopfverriegelungen
Sicherheitsschließbleche in Stahl, verschraubt
Verbundsicherheitsglas, abschließbare Olive und
Aufbohrschutz empfohlen, aber keine Vorschrift.
 

WK2

WK 2 nach DIN EN V 1627 - 1630
Umlaufend Pilzkopfverriegelungen
Sicherheitsschließbleche in Stahl, verschraubt
Sicherheitsschließbleche beim Einbau druckfest hinterfüttert
Sicherheitsglas A3
Olive abschließbar
Aufbohrschutz
Glashalteleisten verschraubt oder verklebt.
 

WK3

WK 3 nach DIN EN V 1627 - 1630
Umlaufende Pilzkopfverriegelungen
Sicherheitsbleche in Stahl, verschraubt
Sicherheitsschließbleche beim Einbau druckfest hinterfüttert
Sicherheitsglas B1
Olive abschließbar
Aufbohrschutz
Glashalteleisten verschraubt oder verklebt.  

Wohnbedürfnisse

Zeige mir "Wie Du wohnst" und ich sage Dir " Wer Du bist." 

Wohnflächenberechnung

Ist die detaillierte Auflistung aller sich in/zu einer Immobilie gehörenden Räume, die nach der Wohnflächenverordnung ermittelt und berechnet werden und in Form einer Liste mit dem Ergebnis der Gesamtwohnfläche zusammengefasst sind.

Wohnsiegel

Der Verband "Wohnsiegel: Europäisches Markenhaus e.V." dient Bauherren als Absicherung beim Hausbauen. Sollte ein Mitglied während der Bauphase insolvent werden, stellt ein anderes Mitglied den Bau fertig.
Die GfG Hoch-Tief-Bau ist seit 2004 eingetragenes Mitglied im Wohnsiegel: Europäisches Markenhaus e.V.

WU Keller

WU Keller ist die Abkürzung für: Wasserundurchlässiger Keller. Siehe auch "Weiße Wanne", "Schwarze Wanne"

Yton

Yton ist eine Marke für Porenbeton. Porenbetonsteine bestehen aus Quarzsand und Luft. Die Lufteinschlüsse verleihen dem Stein, die hohe Wärmedämmeigenschaften.  

Zwangsversteigerung


Die Zwangsversteigerung ist die Durchsetzung eines Anspruchs mit staatlichen Machtmitteln. Der Gläubiger hat die Möglichkeiten, wegen einer Geldforderung in das unbewegliche Vermögen zu vollstrecken und seinen Anspruch somit zu befriedigen. Der Antrag auf Anordnung der Zwangsversteigerung kann sowohl wegen eines dinglichen Anspruchs, beispielsweise aus einer Grundschuld oder Hypothek, als auch wegen eines persönlichen (Zahlungs-)Anspruchs erfolgen. Wirtschaftlich sinnvoll ist bei vorhandenen Grundbuchbelastungen oft jedoch nur die Versteigerung aus einer Grundschuld oder Hypothek, im Idealfall aus der erstrangigen Belastung.

Zwischenverkauf

Der Vermittler von z.B. Immobilien behält sich den Zwischenverkauf vor, was bedeutet, dass während der Angebotsphase, das Angebot mehreren Interessenten gleichzeitig unterbreitet wird und der Vermittler keine Gewähr dafür übernehmen kann, dass das Angebot bei Interesse noch zur Verfügung steht.

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